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Politischer Werdegang

Meine Motivation für die Politik

"Ich schränke mich ungern ein, doch ich möchte, dass unsere Umwelt in 50 Jahren noch intakt ist. Deshalb setze ich mich für sie ein - mit realpolitischen und liberalen Vorschlägen. Letztlich bringt das mehr Lebensqualität und Lebensfreude für alle."

Meine politischen Schwerpunkte

Luftverkehr und Lärm
Eckwerte für Kloten: Maximal 320'000 Flugbewegungen, Grenzen für die Schadstoffbelastung durch Stickoxide, 9 Stunden Nachtruhe, keine Parallelpiste - gekröpfter Nordanflug statt Süd- und Ostanflüge, keine neuen Abflüge nach Norden - Das bringt Verbesserungen für alle AnwohnerInnen und der Flughafen kann damit gut leben. Im Kantonsrat und nun im Nationalrat setze ich mich seit über Zehn Jahren dafür ein!
Es braucht verbindliche Eckwerte für den Flugverkehr. Davon profitieren Bevölkerung, Umwelt und Wirtschaft!

Luft, Klima, Verkehr:
Die Luftqualität ist zwar besser geworden, aber leider noch nicht gut genug. Das Wachstum bei Strassen- und Luftverkehr frisst die Fortschritte wieder auf. Als Atmosphärenwissenschafter mache ich mir Sorgen wegen der Klimaveränderung. Handeln wir jetzt, auch wenn der letzte wissenschaftliche Beweis fehlt, sonst kann es zu spät sein!
Statt LKW-Flut und Masslosigkeit bei Strassenbau und Billig-Fligerei muss der öffentliche Verkehr attraktiver werden. LSVA, Bahn 2000, NEAT, Glattalbahn und Durchgangsbahnhof sind erste Schritte dazu.
Es braucht Lenkungsabgaben auf Energie und den Ausbau des Bahnangebotes ins nahe Ausland.


Finanzen und Energie:
Für eine gesunde Umwelt braucht es gesunde Finanzen. Als Finanzvorstand der Stadt Dübendorf weiss ich: Finanzen werden knapper, Sparen ist notwendig, also müssen Ausgaben und Leistungen überprüft werden. Priorität ist bei nachhaltigen Investitionen (wie öffentlicher Verkehr Naturschutz, qualitative bessere Bildung, innovative junge Unternehmen) statt bei Besitzstandswahrung zu setzen. Energiesteuer sollen die Mehrwertsteuer ablösen. Eine nationale Erbschaftssteuer ist zu prüfen. Dann kann der Mittelstand steuerlich entlastet werden.
Energie statt Arbeit besteuern - zur Entlastung von Umwelt Wirtschaft und Steuerzahler.

Atom und Gen:
Bei Gentechnologie und Atomenergie spielen wir Zauberlehrlinge. Ein weiteres Tschernobyl oder ein "Tschernobyl" bei der Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen können wir uns nicht leisten. Deshalb müssen wir die Gentechnologie beschränken und aus der Atomenergie schrittweise aussteigen. Von Forschungserfolgen sollen alle profitieren, nicht nur der Shareholder - deshalb keine Patente in der Gentechnologie! Risiken sollen vom Verursacher bezahlt werden und nicht von der nächsten Generation.
Hinein in's Solarzeitalter - Ausstieg aus der Atomenergie. Biologische Landwirtschaft - statt Genfood.

Europa, Umwelt und Demokratie
Der bilaterale Weg ist zwar kein Umweltprojekt. Er nützt aber der Jugend, der Forschung, der Wirtschaft und den Arbeitnehmern. Dank Einsatz von uns Grünliberalen wird letztlich auch die Umwelt geschützt durch flankierende Massnahmen wie Begrenzung der LKWs und Förderung des Bahntransportes. Eine zu starke Isolation schadet uns allen und würde der Umwelt nicht helfen. Deshalb sind die bilateralen Abkommen I und II mit Schengen/Dublin und die Erweiterung der Personenfreizügigkeit im Sinn der Schweiz.

Gestalten wir ein umweltgerechtes, liberales und demokratisches Europa mit, so wie unsere liberalen Vorfahren die heutige Schweiz mitgestaltet haben.

 

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