Politischer Werdegang
- seit 1981 • Aktivmitglied GEU (Gruppe Energie und Umwelt) Dübendorf
- 1986 - 1990 • Vorstand Grüne Kanton Zürich als Vertreter der GEU Dübendorf
- 1998 - 2004 • Parteipräsident Grüne Kanton Zürich (ab 2002 als Copräsident)
- 1987 - 1995 • Kantonsrat des Bezirks Uster
1999 - 2004 - 1999 - 2004 • Mitglied der Finanzkommission
- 1999 - 2003 • Präsident der EKZ-Kommission
- 1990 - 1998 • Gemeinderat (Parlament) Dübendorf, 1996/97 Gemeinderatspräsident
- 2003 - 2007 • Mitglied KöB NR
- seit 1998 • Stadtrat (Finanzvorstand) von Dübendorf
- seit 2003 • Nationalrat Grünliberale für den Kanton Zürich (glp)
- seit 2003 • Mitglied der UREK NR
- seit 2004 • Copräsident der Grünliberalen Kanton Zürich (glp)
- seit 2007 • Mitglied der Finanzkommission NR
- seit 2007 • Präsident Grünliberale Partei Schweiz (glp)
Meine Motivation für die Politik
"Ich schränke mich ungern ein, doch ich möchte, dass unsere Umwelt in 50 Jahren noch intakt ist. Deshalb setze ich mich für sie ein - mit realpolitischen und liberalen Vorschlägen. Letztlich bringt das mehr Lebensqualität und Lebensfreude für alle."
Meine politischen Schwerpunkte
Luftverkehr und Lärm
Eckwerte für Kloten: Maximal 320'000 Flugbewegungen, Grenzen für die
Schadstoffbelastung durch Stickoxide, 9 Stunden Nachtruhe, keine
Parallelpiste - gekröpfter Nordanflug statt Süd- und Ostanflüge, keine neuen
Abflüge nach Norden - Das bringt Verbesserungen für alle AnwohnerInnen und
der Flughafen kann damit gut leben. Im Kantonsrat und nun im Nationalrat
setze ich mich seit über Zehn Jahren dafür ein!
Es braucht verbindliche Eckwerte für den Flugverkehr. Davon profitieren
Bevölkerung, Umwelt und Wirtschaft!
Luft, Klima, Verkehr:
Die Luftqualität ist zwar besser geworden, aber leider noch nicht gut
genug. Das Wachstum bei Strassen- und Luftverkehr frisst die Fortschritte
wieder auf. Als Atmosphärenwissenschafter mache ich mir Sorgen wegen der
Klimaveränderung. Handeln wir jetzt, auch wenn der letzte wissenschaftliche
Beweis fehlt, sonst kann es zu spät sein!
Statt LKW-Flut und Masslosigkeit bei Strassenbau und Billig-Fligerei muss
der öffentliche Verkehr attraktiver werden. LSVA, Bahn 2000, NEAT,
Glattalbahn und Durchgangsbahnhof sind erste Schritte dazu.
Es braucht Lenkungsabgaben auf Energie und den Ausbau des Bahnangebotes ins
nahe Ausland.
Finanzen und Energie:
Für eine gesunde Umwelt braucht es gesunde Finanzen. Als Finanzvorstand
der Stadt Dübendorf weiss ich: Finanzen werden knapper, Sparen ist
notwendig, also müssen Ausgaben und Leistungen überprüft werden. Priorität
ist bei nachhaltigen Investitionen (wie öffentlicher Verkehr Naturschutz,
qualitative bessere Bildung, innovative junge Unternehmen) statt bei
Besitzstandswahrung zu setzen. Energiesteuer sollen die Mehrwertsteuer
ablösen. Eine nationale Erbschaftssteuer ist zu prüfen. Dann kann der
Mittelstand steuerlich entlastet werden.
Energie statt Arbeit besteuern - zur Entlastung von Umwelt Wirtschaft und
Steuerzahler.
Atom und Gen:
Bei Gentechnologie und Atomenergie spielen wir Zauberlehrlinge. Ein
weiteres Tschernobyl oder ein "Tschernobyl" bei der Freisetzung von
gentechnisch veränderten Organismen können wir uns nicht leisten. Deshalb
müssen wir die Gentechnologie beschränken und aus der Atomenergie
schrittweise aussteigen. Von Forschungserfolgen sollen alle profitieren,
nicht nur der Shareholder - deshalb keine Patente in der Gentechnologie!
Risiken sollen vom Verursacher bezahlt werden und nicht von der nächsten
Generation.
Hinein in's Solarzeitalter - Ausstieg aus der Atomenergie. Biologische
Landwirtschaft - statt Genfood.
Europa, Umwelt und Demokratie
Der bilaterale Weg ist zwar kein Umweltprojekt. Er nützt aber der
Jugend, der Forschung, der Wirtschaft und den Arbeitnehmern. Dank Einsatz
von uns Grünliberalen wird letztlich auch die Umwelt geschützt durch
flankierende Massnahmen wie Begrenzung der LKWs und Förderung des
Bahntransportes. Eine zu starke Isolation schadet uns allen und würde der
Umwelt nicht helfen. Deshalb sind die bilateralen Abkommen I und II mit
Schengen/Dublin und die Erweiterung der Personenfreizügigkeit im Sinn der
Schweiz.
Gestalten wir ein umweltgerechtes, liberales und demokratisches Europa
mit, so wie unsere liberalen Vorfahren die heutige Schweiz mitgestaltet
haben.